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Arbeitsproben zu den Techniken des künstlerischen Tiefdrucks | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Peter Pollaert | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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geboren 1951 in Krefeld Ausbildung zum Graveur, Kupferstecher 1972 Umzug nach Berlin Gründungsmitglied und Betreiber der "Radierwerkstatt Taborstrasse", Berlin 1987 Studienreise / Arbeitsaufenthalt in Liverpool (GB) Werkvertrag für Bildende Kunst, Land Berlin 1994 Lehrauftrag für Radierung an der Hochschule der Künste (HdK) Berlin, Fachbereich Bildende Kunst, Kunsterziehung/Kunstwissenschaft 1995 technisch-künstlerische Assistenz bei Jim Dine, experimentelle Druckgrafik, Hochschule der Künste Berlin seit 2000 Leiter der Druckwerkstatt Radierung und Holzschnitt an der Universität der Künste (UdK) Berlin, Fakultät Bildende Kunst 2002 Leitung des Workshops "Zeichnung und freie Grafik" im Rahmen der Sommerakademie an der China Academy of Art, Hangzhou (China) |
Das grafische Bild durchläuft verschiedene Arbeitsprozesse in wechselnden Aktions- und Reaktionsphasen: Strichbündelungen, eine starke, energisch geritzte Linie etwa bei der Kaltnadeltechnik, Tonstufungen in der Fläche bei den Aquatintaätzungen, der verspielte, weiche, dann scharf werdende Strich bei der Vernis Mou Technik, der kühle, gestochene Graben beim Kupferstich oder das Herausarbeiten von bildnerischen Formen beim Schneiden des Holzstockes. Die unverwechselbare Qualität der künstlerischen Druckgrafik als ein eigenständiges Bildmedium entsteht. Im direkten Umgang mit der Radierplatte, dem Holzstock, der direkten Handschrift verbindet sich konkret Beobachtetes, subjektiv Erlebtes mit der Fiktion, dem Erträumten, Ersehnten. Zeitlich entrückt, vom Realen abstrahiert ergeben sich neue Bildräume, Ambivalenzen finden sich. Innen- und Außenwelt durchdringen sich wechselseitig. Filigrane Strukturen stehen neben Formgefügen, scharfe, tiefschwarze Linien neben lauten, signalhaften Farben. Figürlichkeiten mischen sich mit abstrakten Kompositionen. Verschiedene Ebenen treten ans Licht, laufen Gefahr eine weitere durchdringen zu müssen, sind bereit sich zu verwandeln, aufzulösen oder plötzlich deutlich und klar hervorzutreten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||